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Black Country Communion - Konzertbericht PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Four Symbols   
Sonntag, den 09. Januar 2011 um 04:33 Uhr

Black Country Communion


29.12.2010 - Wolverhampton, Civic Hall
30.12.2010 - London, 02 Shepard's Bush Empire


Zwei Konzerte haben Glenn Hughes, Joe Bonamassa, Derek Sherinian und Jason Bonham kurz vor dem Jahresende noch gespielt. Und um es vorweg zu nehmen, sie wurden ihrem im Vorfeld erhaltenen Titel Supergruppe mehr als gerecht.

Das Konzert beginnt mit einem vom Band eingespielten Intro, dem Walkürenritt von Richard Wagner. Dann hört man den unverkennbaren Basslauf zum Opener Black Country , mit dem sie bereits die Halle zum beben bringen. Fortgesetzt wird dieser Sturmlauf mit One Last Soul und Beggarman. Bei diesen 3 Songs stand Glenn Hughes mit seiner fantastischen Stimme im Vordergrund. Beim folgenden The Revolution In Me übernahm Joe Bonamasse den Gesangspart und auch Jason Bonham durfte sich mit einem kurzen Solo präsentieren. Beim folgenden Down Again übernahm wieder Glenn Hughes den Gesangspart. Nach den 3 schnellen Eröffnungssongs, wurde mit jedem Song etwas Tempo herausgenommen und das setzte sich mit dem folgenden Song Of Yesterday fort. Hier teilen sich Glenn und Joe den Gesangspart und Derek Sherinian hat hier seinen Solopart, gefolgt von einem eindrucksvollen Bonamassa Gitarrensolo, natürlich nicht dem einzigen in diesem Konzert.

 

 


Die musikalische Leistung der 4 Herren ist genial. Sie präsentieren hier Rock vom feinsten. Bis hierher spielten sie nur Songs von ihrem Debutalbum, aber jetzt folgte der Titeltrack von Joe Bonamassa's vorletztem Soloalbum The Ballad of John Henry mit einem tollen Theramin Solo. Anschließend waren wieder Black Country Communion am Zug: The Great Divide, gefolgt von der Trapeze Nummer Medusa, bei deren Beginn Glenn Hughes John Bonham gedenkt: I'm playing this song with the greatest Drummer, the greatest Rock Drummer of all times, John Bonham, a beautiful human being, a magnificent Drummer, a wunderful family man - and by god we miss John Bonham - an now we get to play with his boy!

Nach diesem stimmungsvollem Stück kommt wahrscheinlich die größte Überraschung dieses Abends, Black Country Communion setzen an zu No Quarter von Led Zeppelin. Umd um Dave Lewis zu zitieren, an diesen beiden Abenden war die beste Led Zeppelin Coverband aller Zeiten zu hören. Und das (am ersten Abend) mitten im Black Country und dem Heimatort von Robert Plants Lieblings Fussball Verein. Leider gab Derek Sherinian kein Keyboard Solo ala John Paul Jones zum besten. Man kann eben nicht alles haben, aber das was sie hier von sich gaben war, ich denke ich wiederhole mich, einfach genial. Nach dieser Performance denkt man verblasst alles danach, aber nicht bei Black Country Communion. Es folgt Sista Jane bei der die 4 noch einmal ihr ganzes Können bewiesen. Die Nummer geht am Ende noch einmal in ein kurzes Reprise von Black Country über. Anaschließend verließen die 4 die Bühne, aber natürlich kamen sie noch zu einer Zugabe zurück. Und zum Abschluß gab es die nächste Überraschung, Burn von Deep Purple. Und auch hier bewiesen Black Country Communion, dass sie dem Original in nichts nachstehen.

Was an diesen beiden Abenden zu hören zund zu sehen war, lässt keine Zweifel offen. Black Country Communion tragen den Titel Supergruppe zu recht. Wir können nur hoffen, dass sie erstens bald hier in der Nähe auftreten und dass sie uns noch lange erhalten bleiben. Zum Abschluß noch die Setlist, die an beiden Abenden gleich war und der Tipp, seht euch die Videos auf You Tube an. Es dürften beide Konzerte komplett und in erstklassiger Bild und Tonqualität vorhanden sein. In London wurde übrigengs professionell gefilmt, dass lässt die Hoffnung aufkommen, dass in absehbarer Zeit in Video von diesem Konzert erscheinen wird.

 

Setlist:

Black Country
One Last Soul
Beggarman
Revolution In Me
Down Again
Too Late For The Sun
Song of Yesterday
The Ballad of John Henry
Great Divide
Medusa
No Quarter
Sista Jane/Black Country (Reprise)
Burn (Zugabe)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. Januar 2011 um 14:18 Uhr
 
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